SCHLOSS DER EINSAMKEIT

Das Schloss der Einsamkeit ist eine Burgruine, die sich in einem bewaldeten Park auf dem Gebiet der Gemeinde Le Plessis-Robinson1 befindet. Es handelt sich tatsächlich um ein neogotisches Schloss mit einer Grundfläche von 480 Quadratmetern, das in seinem Zentrum einen Innenhof (-ursprünglich mit einem Kreuzrippengewölbe aus Glasziegeln überdacht) besitzt und 1903 von einem reichen Pariser Schokoladenfabrikanten, François-Philibert Marquis, erbaut wurde.

Es diente später als Erholungsheim, in dem René Viviani wohnte, und als Residenz für eine Karmelitinnen-Gemeinschaft. Anschließend wurde es vom Staat aufgekauft und in ein technisches Lehrkolleg für junge alleinerziehende Mütter umgewandelt, das 1973 geschlossen wurde. Im Jahr 2016 erzählt der Film "Elles... Les Filles du Plessis" die Geschichte dieser jungen alleinerziehenden Mütter und ihrer Lebensbedingungen.

Schloss der Einsamkeit

1977 und 1987 wurde es von Bränden verwüstet2. Der Schriftsteller Raymond Radiguet nutzte es als Kulisse für seinen Roman Le Bal du comte d'Orgel (posthum veröffentlicht 1924). Der Park, der diese Ruinen umgibt, gehört dem Staat, wird aber vom Generalrat der Hauts-de-Seine verwaltet. Er besteht hauptsächlich aus Eichen und Kastanien und beherbergt einige wilde Tierarten.

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