Entdecken Sie die Top 10 der verlassenen Orte in Kanada: Erkunden Sie unheimliche, historische Stätten, die perfekt für Urbex-Fans und Liebhaber von Mysterien geeignet sind.
Kanada, mit seinen weiten Landschaften und seiner reichen Geschichte, beherbergt zahlreiche verlassene Orte, die einen Einblick in die Vergangenheit gewähren. Von Geisterstädten bis hin zu verlassenen Industrieanlagen – diese Orte, einst voller Leben und Aktivität, liegen nun still da und werden langsam von der Natur zurückerobert. Für alle, die sich für Stadterkundung ( Urbex ) begeistern, stellen wir hier zehn der faszinierendsten verlassenen Orte Kanadas vor, an denen die Zeit stillzustehen scheint.
1. Geisterstadt Val-Jalbert (Quebec)
Val-Jalbert ist eine der am besten erhaltenen Geisterstädte Kanadas und liegt in der Nähe des Lac Saint-Jean in Québec. Die Stadt wurde in den 1920er Jahren nach der Schließung ihrer Zellstofffabrik verlassen und beherbergt noch immer viele ihrer ursprünglichen Gebäude, darunter Wohnhäuser, eine Schule und einen Gemischtwarenladen. Heute ist sie Teil eines historischen Parks, in dem Besucher das Leben in einem einst blühenden Industrieort erkunden und nachempfinden können.
2. Riverview Hospital (Coquitlam, British Columbia)
Das 1913 eröffnete Riverview Hospital war eine der größten psychiatrischen Kliniken in British Columbia. Der riesige Komplex wurde Anfang der 2000er-Jahre geschlossen und steht heute leer, obwohl Teile des Geländes noch immer als Drehort genutzt werden. Die imposante Architektur und die leeren Stationen machen es zu einem beliebten Ziel für Urban Explorer, obwohl der Zugang beschränkt ist.
3. Geisterstadt Gagnon (Quebec)
Gagnon war eine in den 1960er Jahren gegründete und 1985 nach der Schließung der nahegelegenen Eisenerzminen verlassene Bergbaustadt. In einem abgelegenen Teil von Québec gelegen, wurde Gagnon nach seiner Aufgabe abgerissen, sodass nur noch Straßen und Gebäudefundamente übrig blieben. Die gespenstischen Überreste der Stadt inmitten der Wildnis bieten ein einzigartiges Erkundungserlebnis.
4. Tranquille Sanatorium (Kamloops, British Columbia)
Das 1907 zur Behandlung von Tuberkulosepatienten erbaute Sanatorium Tranquille diente später als psychiatrische Klinik, bevor es in den 1980er Jahren geschlossen wurde. Der weitläufige, verlassene Komplex umfasst Krankenhausgebäude und ein ausgedehntes Netz unterirdischer Tunnel und ist somit ein faszinierender, aber auch unheimlicher Ort zum Erkunden. Gelegentlich werden Führungen angeboten, da das Gelände für unbegleitete Besucher offiziell gesperrt ist.
5. Britannia-Mine (Britannia Beach, British Columbia)
Einst die größte Kupfermine des Britischen Empires, war die Britannia-Mine von 1904 bis 1974 in Betrieb. Heute beherbergt sie ein Museum, doch viele der Industrieanlagen stehen leer. Besucher können einige der alten Stollen und Anlagen erkunden und so einen Einblick in die kanadische Bergbaugeschichte gewinnen. Die atemberaubende Küstenlandschaft und der industrielle Verfall machen sie zu einem Muss für Urbex-Fans.
6. Kobaltbergbaugebiet (Ontario)
Das Cobalt Mining District , eine nationale historische Stätte, war Anfang des 20. Jahrhunderts ein bedeutendes Zentrum des Silberbergbaus. Nach der Erschöpfung der Minen verfiel das Gebiet weitgehend. Heute befinden sich dort zahlreiche verlassene Fördertürme, Stollen und Bergwerksanlagen. Einige Bereiche sind als Museen erhalten, doch weite Teile der Landschaft sind unberührt und bieten einen eindrucksvollen Einblick in Kanadas Bergbauvergangenheit.
7. Kingston Penitentiary (Kingston, Ontario)
Das 1835 eröffnete Kingston Penitentiary war vor seiner Schließung im Jahr 2013 eines der ältesten und berüchtigtsten Gefängnisse Kanadas. Das imposante Steingebäude mit seinen Einzelzellen und massiven Mauern steht heute leer. Obwohl es offiziell für die Öffentlichkeit geschlossen ist, werden gelegentlich Führungen angeboten, die einen Einblick in dieses historische Gefängnis und seine dunkle Vergangenheit gewähren.
8. Geisterstadt Broughton (Nova Scotia)
Broughton war eine ambitionierte Kohlebergbaustadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Nova Scotia gegründet wurde. Das Projekt scheiterte jedoch innerhalb weniger Jahre, und die Stadt wurde verlassen. Heute zeugen nur noch die verfallenen Überreste von Gebäuden, darunter ein Grand Hotel, von dieser vergessenen Gemeinde. Die geheimnisvolle Atmosphäre der von der Natur zurückeroberten Stadt macht sie zu einem faszinierenden Ziel für Entdecker.
9. Capelton-Mine (Quebec)
Die nahe North Hatley in Québec gelegene Capelton-Mine war eine der ältesten Kupferminen Kanadas und war von den 1860er Jahren bis 1907 in Betrieb. Heute ist die Mine eine Touristenattraktion, doch viele Bereiche sind nach wie vor verlassen und unberührt. Die unterirdischen Stollen und die verrosteten Bergbaugeräte zeugen von Kanadas industriellem Erbe. Während einige Bereiche im Rahmen von Führungen zugänglich sind, stellen die umliegenden verlassenen Gebiete ein verstecktes Juwel für Abenteurer dar.
10. Prince of Wales Fort (Churchill, Manitoba)
Prince of Wales Fort ist zwar kein typisches Ziel für Stadterkundungen, aber eine verlassene Steinfestung aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde von der Hudson’s Bay Company zum Schutz ihrer Pelzhandelsaktivitäten erbaut und nach einem französischen Angriff im Jahr 1782 schließlich aufgegeben. In der abgelegenen Tundra nahe Churchill in Manitoba gelegen, erinnern die verfallenden Steinmauern der Festung eindrucksvoll an Kanadas koloniale Vergangenheit.
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